Lieferando ist in Deutschland die größte Bestellplattform – kein Wunder, dass viele Gastronomen überlegen, Lieferando-Partner zu werden. In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie die Anmeldung läuft, was der Lieferando Partner Hub kann, welche Kosten realistisch anfallen – und wie du mit provisionsfreien Direktbestellungen gegensteuerst.
Lieferando-Partner werden: So läuft die Anmeldung
Der Einstieg ist grundsätzlich unkompliziert. In der Regel sind das die Schritte:
- Anfrage über die Lieferando-Partnerseite stellen – mit Restaurant-Name, Adresse und Kontaktdaten.
- Vertrag & Konditionen prüfen – hier stehen Provisionssatz und Laufzeit. Lies das Kleingedruckte genau.
- Speisekarte & Öffnungszeiten hinterlegen – häufig übernimmt das ein Onboarding-Team.
- Zugang zum Partner Hub erhalten und ggf. ein Bestell-Terminal / Tablet einrichten.
- Livegang – dein Restaurant erscheint in der App.
Was ist der Lieferando Partner Hub?
Der Lieferando Partner Hub(oft auch nur „Lieferando Hub“ genannt) ist das Verwaltungsportal für Partner-Restaurants. Darüber steuerst du den Bestell-Alltag:
Der Hub ist solide gebaut – aber er verwaltet eben Plattform-Bestellungen. Die Gäste, die darüber bestellen, sind Lieferando-Kunden, nicht deine. Und genau da liegt der teure Haken.
Was kostet es, Lieferando-Partner zu sein?
Lieferando verdient an einer Provision pro Bestellung. Je nach Modell (nur Vermittlung oder inkl. Lieferung durch Lieferando-Fahrer) liegt sie üblicherweise im Bereich von rund 13 % bis 30 % pro Bestellung. Dazu können Gebühren für Bezahlung und optionale Werbeplatzierungen kommen.
Beispiel: Bei einer Bestellung über 30 € und 20 % Provision gehen 6 € an die Plattform. Bei 40 Bestellungen am Tag sind das rund 7.200 € Provision im Monat – Geld, das deine Marge spürbar drückt.
Lohnt sich Lieferando trotzdem?
Ja und nein. Lieferando bringt Reichweite – neue Gäste, die dich sonst nicht gefunden hätten. Als Sichtbarkeits-Kanal kann das sinnvoll sein. Teuer wird es, wenn auch deine Stammgäste über die Plattform bestellen und du auf jede dieser Bestellungen Provision zahlst, obwohl der Gast dich ohnehin kennt.
Die clevere Strategie heißt deshalb: Reichweite mitnehmen, aber Stammkundschaft auf den eigenen, provisionsfreien Kanal lenken.
Die provisionsfreie Ergänzung: dein eigener Bestellkanal
Mit DeinLokal24 bekommst du eine eigene Restaurant-Seite mit Bestell-App und Reservierungen – und auf Direktbestellungen fällt 0 % Provision an. So funktioniert das Zusammenspiel:
- Lieferando für Neukunden. Nutze die Reichweite, um entdeckt zu werden.
- Eigene Seite für Stammgäste. Auf Bon, Flyer, Instagram und Google deine eigene Web-Adresse kommunizieren.
- Beilage in die Tüte.Ein kleiner Hinweis „Nächstes Mal direkt & ohne Aufpreis bei uns bestellen“ lenkt Gäste auf den günstigen Kanal.
Provision sparen, Reichweite behalten
Ergänze deinen Lieferando-Auftritt um einen eigenen, provisionsfreien Bestellkanal. Dauerhaft kostenlos, in wenigen Minuten startklar.
Eigenen Bestellkanal startenHäufige Fragen
Wie werde ich Lieferando-Partner?
Über die offizielle Lieferando-Partnerseite stellst du eine Anfrage; danach folgen Vertrag, Speisekarten-Onboarding und der Zugang zum Partner Hub. Achte besonders auf Provisionssatz und Vertragslaufzeit.
Was ist der Unterschied zwischen Partner Hub und eigener Bestell-App?
Der Partner Hub verwaltet Bestellungen, die über die Lieferando-Plattform reinkommen – mit Provision. Eine eigene Bestell-App wie DeinLokal24 gehört dir, läuft über deine Web-Adresse und ist auf Direktbestellungen provisionsfrei.
Kann ich beides parallel nutzen?
Ja, und genau das empfehlen wir: Lieferando für Reichweite, die eigene Seite für provisionsfreie Stammkundschaft.
Fazit
Lieferando-Partner werden bringt Sichtbarkeit, kostet aber pro Bestellung. Der Partner Hub ist das Verwaltungswerkzeug dahinter. Wer clever ist, nutzt die Plattform für Neukunden und lenkt Stammgäste auf einen eigenen, provisionsfreien Kanal – so bleibt am Monatsende deutlich mehr übrig.